Wildkräuterrezepte zum Nachkochen



Gänseblümchensoße:


2 Essl. Dinkelmehl, 1 kl. Zwiebel, 400 ml Gemüsebrühe, 1 geraspelte Karotte, 5 Essl. Schlagobers, ½ Teel. Senf, 4 Essl. Frische Gänseblümchenblätter, Gänseblümchenblüten;

Mehl und Zwiebel trocken anrösten und mit der Gemüsebrühe aufgießen. 2-3 Minuten köcheln lassen, Karotten daugeben und mit Schlagobers, Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren klein geschnittene Gänseblümchenblätter zugeben und mit Blüten garnieren.


Brennnesselbutter:


100 g Butter, 1 Knoblauchzehe, 1 Teel. Salz, 50 g Brennnessel, 1 Essl. Kaltgeprsstes Olivenöl, Zitronensaft.

Weiche Butter mit Olivenöl, Zitronensaft, fein geschnittener Knoblauchzehe und Alz zu einer cremigen Masse verrühren. Rohe Brennnesseltriebe fein hacken und unter die Buttermasse rühren.


Erdäpfel-Wildkräutersuppe:


5 große Kartoffeln würfelig schneiden, 1 Zwiebel, Kräutersalz, Pfeffer, 1 Petersilienwurzel oder etwas Sellerieknolle, 1 Liter Wasser oder Suppenbrühe, 1 kleine Karotte. Etwas Einbrenn oder Obers zum Verfeinern.

Mit Frühlingskräutern (Bärlauch, Brennnessel, Giersch, Bärenklau, Spitzwegerich) anreichern, alles fein geschnitten und kurz mitkochen und mit Gundelrebe würzen.


Gundermann-Giersch-Limonade (Wiesendudler):


10 Stängel Giersch, 3 Ranken Gundermann, 5 Stängel Pfefferminze, 5 Stängel Zitronenmelisse, 1 Liter Apfelsaft (od. Leitungswasser), ½ Flasche Mineralwasser, Saft von 1 Zitrone;

Kräuter als Kräuterstrauß zusammenbinden und kräftig drücken, damit die Inhaltsstoffe austreten können. Strauß in den Apfelsaft hängen, nach mindestens 3 Stunden herausnehmen, Zitronensaft und Mineralwasser zufügen.


Löwenzahnblüten-Honig:

1 Liter Löwenzahnblüten (ausgezupft), 1 Zitrone (ungespritzt), 1 kg. Rohzucker; Wasser zum Kochen bringen. Die ausgezupften Löwenzahnblüten (alles Grün entfernen – sonst wird der Honig leicht bitter) mit Zitronenscheiben ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Den Löwenzahntee durch ein feines Sieb seihen. Nun die Flüssigkeit mit Zucker in einem Topf so lange bei geringer Hitze köcheln lassen bis eine honigähnliche Konsistenz entsteht. Dabei immer gut umrühren. Den fertigen „Honig“ in Gläser füllen und gut verschließen. Kühl und dunkel gelagert ist dieser „Honig“ bis zu einem Jahr haltbar. Dieser Honig schmeckt toll aufs Butterbrot und eignet sich ausgezeichnet zum Süßen von Tee oder Dessert.

Nach dieser Rezeptur können Sie auch Rotklee- oder Spitzwegerichhonig herstellen.

(Rezept aus „Wildkräuter Küche im Frühling“ – LFI)


Bärenbutter:


Butter, Salz, frische Bärlauchblätter, sehr fein gehackt;

Die Butter an der Wärme ganz weich werden lassen, mit etwas Salz und dem Bärlauch gut vermischen. In gut verschließbare Gefäße (Aroma!) füllen, zusätzlich in Plastikbeutel geben und einfrieren. Das Verhältnis von Bärlauch und Butter hängt ab vom persönlichen Geschmack. So aufbewahrt behält der Bärlauch sein erfrischendes Frühlingsaroma (im Gegensatz zu Pesto und Ölpasten) bis zu einem Jahr.

Passt sehr fein zu Kartoffeln in der Schale, aber auch auf warmes Toastbrot gestrichen.


Schafgarbensirup:


Man zupft von den Blütendolden die einzelnen kleinen Blüten ab. Je mehr Blättchen und Stängel sich im Pflanzengut befinden, desto bitterer wird der Sirup schmecken. ½ Liter davon kommt in eine Glasschüssel. 2 bis 3 Essl. Zitronensäure oder den Saft von 4 Zitronen darüber geben. 2 kg Zucker in 2 Liter Wasser auflösen und aufkochen. Noch heiß über die Blüten gießen und umrühren. Mit einem Tuch abdecken und 2 Tage an einem warmen Platz stehen lassen. Immer wieder umrühren, damit alle Blüten gleichmäßig mit dem Zuckerwasser in Berührung kommen. Dann abseihen und in sterile Flaschen füllen.

Wer für den Winter konservieren will, muss nochmals aufkochen, damit der Saft völlig keimfrei ist. Ansonsten laufend verbrauchen. (Rezept aus „Die Kräuter in meinem Garten“)

 

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